Fotostudie in Gohlis

Ich habe mir letzte Woche eine Spiegelreflexkamera, eine Canon EOS 550D, gekauft, weil ich mein Hobby Fotografie nicht mehr nur noch mit meiner Canon Powershot ausüben, sondern mit besserer Hardware ausbauen wollte. Am Anfang ist viel Übung notwendig, um die Möglichkeiten einer Spiegelreflexkamera voll ausschöpfen zu können. Daher ging’s für mich erstmal in die Nachbarschaft, um ein paar Eindrücke von Gohlis/Leipzig in Bildern festzuhalten. Ohne Kommentare und in loser Reihenfolge sind folgende Aufnahmen entstanden (inklusive Bildnachbearbeitungen):

Gohliser Architektur

Gohliser Architektur

Gohliser Architektur

Gohliser Architektur

Gohliser Architektur

Gohliser Schlößchen

Gohliser Architektur

Gohliser Architektur

Mauerkunst

Gohliser Architektur

Gohliser "Architektur"

Gohliser Eindrücke

Gohliser Architektur

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Prag: Zwischen Glanz und (noch) Verfall

Ein rares Jahr 2010 in Sachen Reisen, aber ganz ohne soll auch dieses Jahr nicht verstreichen. Vom 13. bis 17. Juli ging es in die tschechische Hauptstadt Prag. Eine mit ca. 1,2 Millionen Einwohnern übersichtliche Stadt, die aber mit ihrem architektonischen Erbe und den enormen Renovierungsmaßnahmen der vergangenen 20 Jahren zu durchdringender Schönheit gefunden hat. Sicherlich hervorzuheben der Hradschin und die Altstadt, die aber leider durch Überzeichnung vorhandener Architekurfeinheiten gelegentlich wie ein Disneyland für (“böhmische Knödel”-) Touristen (;-)) wirkt. Trotzdem ist Staunen angebracht – wohl auch durch die vorhandene Bausubstanz in der Neustadt, die gewöhnliche Wohnhäuser (ähnlich wie in Leipzig) zu Augenfängen macht.

Der zentrale Platz oder die Prachtstraße der Stadt stellt der Wenzelsplatz dar – hier vom Nationalmuseum betrachtet:

Der Wenzelsplatz vom Nationalmuseum aus gesehen.

Der Wenzelsplatz vom Nationalmuseum aus gesehen.

Entlang des Wenzelsplatzes prunkvolle Gebäude.

Grand Hotel Europe

Grand Hotel Europe am Wenzelsplatz.

Am einen Ende das Nationalmuseum mit dem Denkmal des Heiligen Wenzel von Böhmen.

Nationalmuseum

Nationalmuseum

Wenzelsdenkmal

Wenzelsdenkmal

Auf der gegenüberliegenden Seite des Wenzelsplatz vom Nationalmuseum aus gesehen beginnt die Prager Altstadt. Die Altstadt ist nicht nur gespickt von herrlicher Architektur, sondern fast ausschließlich von ihr eingenommen. So lässt es sich wunderbar an der Moldau entlang flanieren:

Beeindruckende Häuserfassaden entlang der Moldau.

Beeindruckende Häuserfassaden entlang der Moldau.

Ebenso in der Karlsgasse, dem Zentrum des “Knödeltourismus’”.

Karlsgasse

Karlsgasse

Oder sonstwo in der Altstadt dieses großartige Stadtbild:

Altstadtarchitektur

Altstadtarchitektur

Und mitten im Herzen der Altstadt der Altstädter Ring mit dem Rathaus, der Teynkirche und St. Niklas:

Altstädter Ring

Altstädter Ring

Und während man in der Alstadt spazieren geht, thront die Prager Burg mit dem Dom St. Veit über allem.

St. Veit

Prager Burg mit dem Dom St. Veit

Um zur Prager Burg, die im Viertel Hradschin liegt, zu kommen, muss die Moldau überquert werden. Im folgenden Panorama ist ganz rechts die Burg zu erkennen. Die Brücke, die das Foto zeigt, ist die Karlsbrücke.

Karlsbrücke, die über die Moldau führt.

Karlsbrücke, die über die Moldau führt.

Auf dem Weg zur Prager Burg dann recht schnell der Anblick des St. Veit:

St. Veit im Hradschin-Viertel

St. Veit im Hradschin-Viertel

St. Veit im Hradschin-Viertel

St. Veit im Hradschin-Viertel

Wie angreifende Fantasiewesen erscheinen diese Figuren am Veit-Dom:

Detailstudie St. Veit

Detailstudie St. Veit

Detailstudie St. Veit

Detailstudie St. Veit

An der Ostseite des Doms der Georgsplatz:

Georgsplatz

Georgsplatz

Zum Abschluss noch ein kleiner Rundgang im Hradschin und ein Eindruck der Gebäudevielfalt dieses Viertels und dieser Stadt.

Fassadenstudie Hradschin

Fassadenstudie Hradschin

Fassadenstudie Hradschin

Fassadenstudie Hradschin

Unter dem Strich eine Stadt, die am Hradschin, Altstadt und großen Teilen der Neustadt Glanz und wunderbare Architektur bietet, allerdings in Randbereiche (durchaus auch noch innenstadtsnah) Verfall zu verzeichnen hat. Hoher touristischer Wert und moderate bis günstige Preise lohnen, diese Stadt zu besuchen.

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Dublin in 7 Stunden

Bei meinem Flug von San Francisco nach Frankfurt hatte ich einen 7-stündigen Zwischenstopp in Dublin, den ich für einen kurzen Ausflug in die Innenstadt genutzt habe. Auch wenn nicht viel Zeit blieb, habe ich mir doch ordentlich Appetit für einen weiteren Besuch dieser gemütlichen Stadt geholt. Kleine, schmale Häuser in unterschiedlichsten Farben und Pubs so weit man schauen kann. Die vielen engen Straßen und Gassen laden wahrlich zum Flanieren ein.

Aber bevor’s losgeht immer schön nach rechts und links schauen, bevor man die Straße überquert. Durchaus problematisch als Fußgänger den Verkehr an unübersichtlichen Kreuzungen und Kreisverkehren richtig einzuschätzen, da in Irland Linksverkehr herrscht.

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Obststände überall in der Innenstadt und hübsche Bachsteinbauten:

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Und Mr. Guiness darf nicht fehlen:

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Und immer wieder wunderschöne Kirchen:

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Und zum Schluss noch einen kleinen Abstecher ins Pub;-).

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Dann ging’s auch schon weiter nach Frankfurt. Irgendwie würde ich jetzt wieder mal gerne einen Urlaub in Irland machen wollen…

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Von New York nach San Francisco: Übersicht

Da ich meinen 3-wöchigen USA-Urlaub in 10 Einzelblogbeiträge unterteilt habe, hier eine kurze Übersicht:

1. 3 Tage New York City – Ein Traum ging in Erfüllung

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2. Die erste Station: Arches National Park in Utah

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3. Der Wilde Westen im Monument Valley

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4. Große Natur: Der Grand Canyon

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5. Amphitheater im Bryce Canyon Park

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6. Paradiesischer Zion National Park

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7. (Spiel-) Hölle, Hitze und Trockenheit: Las Vegas und Death Valley

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8. Mammutbäume im Sequoia National Park

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9. Von Westernstädten und der Haupstadt Kaliforniens – Sacramento

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10. Das Finale: San Francisco

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Das Finale: San Francisco

Von Fort Bragg aus ging es an der Pazifikküste auf dem Highway 1 entlang Richtung San Francisco. Dichter Nebel verhinderte weitgehend die Sicht auf das Meer. Hier und da gelang ein Foto von der Küste:

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Und auch ein 3D-Foto (rot-cyan-Brille notwendig):

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Und nach unendlich vielen Kurven, Nebel und Regen, tauchte die Silhouette unseres Endziels auf der anderen Seite der San Francisco Bay auf (rechte Hälfte des Panoramas im Hintergrund).

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Und nochmal herangezoomt:

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Weiter links ein erster Blick auf Alcatraz (im Hintergrund die Bay Bridge):

alcatraz

Was macht man als erstes, wenn man von Norden kommend nach San Francisco möchte? Man überquert die Golden Gate Bridge! Wie immer inklusive Nebel:

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Ab gings in die Stadt zu unserem Hostel. Am selben Abend war Barack Obama in der Stadt, unweit unserer Unterkunft. Republikaner demonstrierten gegen eine mögliche Gesundheitsreform und beschimpften den Präsidenten als Kommunisten. Politische Äußerungen verkneife ich mir in diesem Blogbeitrag…

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Schluss mit Politik, rein ins Sightseeing-Vergnügen. Am nächsten Morgen gings erstmal quer durch die Stadt mit dem Cable Car:

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Interessantes Innenleben dieses historischen Verkehrsmittels:

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Cable Cars sind mit hölzernen Bremsen ausgestattet:

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Am Ende jeder Cable Car-Strecke muss das Gefährt manuell gedreht werden:

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Und hier ein Video, wie das Cable Car gedreht wird:

Während es am Anfang des Tages noch recht neblig war, löste sich dieser recht schnell auf und unser Weg führte uns zum Coit Tower – ein Wahrzeichen dieser Stadt:

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Vom Hügel, auf dem der Coit Tower steht, hat man interessante Ausblicke auf die Stadt:

Bay Bridge:

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Golden Gate Bridge im Hintergrund:

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Danach nahmen wir die Stadt näher unter die Lupe. Man muss sagen, dass die Stadt, z.B. im Vergleich mit New York, nicht so viele touristische Anlaufpunkte hat, aber eher in seiner Gesamtheit überzeugt. Viele wunderbare Wohngebäude und steile Straßenanstiege prägen das Stadtbild.

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Die Fotos geben die Anstiege der Straßen nicht annähernd wieder:

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Und immer wieder Aussichten auf Alcatraz:

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Und wie auch in New York viel Neoklassizismus. Hier z.B. Notre Dame 2:

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Und immer wieder ansprechende Architektur:

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Nach Stunden des Laufens durch diverse Viertel San Franciscos gings an den historischen Hafen der Stadt: Fisherman’s Wharf. Kaum angekommen wird man von hunderten von Seelöwen begrüßt, die einen Pier seit Jahren besetzen:

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Vom Hafen aus kann man auch einen wunderbaren Blick auf die Skyline der Stadt werfen:

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Diese Stadt fällt für mich unter die Kategorie “Wohlfühlstadt”. Nicht sehr groß, aber mit großstädtischer Atmosphäre und genialer Alltagsarchitektur. Nicht bombastisch wie New York, aber dafür sehr gemütlich.

Ein geeigneter Abschluss meiner 3-wöchigen Reise in den USA. Ich habe wunderbare Städte und grandiose Natur gesehen. Das war ohne Abstriche der beste Urlaub meines Lebens!

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Von Westernstädten und der Haupstadt Kaliforniens – Sacramento

Tag 9: Regen und Sturm zwischen Fresno und Sacramento. Als großer Fan von “Unsere kleine Farm” habe ich mich besonders auf diesen Tag gefreut, da wir die historische Westernstadt Columbia besuchen wollten, in der auch Teile der oben genannten Serie gefilmt wurden. Aber Starkregen verhinderte viele gute Fotos.

Als erstes ging es nach Sonora, ebenfalls mit vielen historischen Gebäuden.

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Bei so viel Nässe zog man es doch lieber vor, ins trockene Auto zu steigen und weiter nach Culumbia zu fahren, um auch hier nur vereinzelt Bilder zu machen.

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Viel schöner als draußen dann doch lieber in den Saloon und, wie es harte Männer so tun, heiße Schokolade trinken ;-) .

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Der Sturm hat in Kalifornien doch erheblichen Schaden angerichtet. Es war also unter diesen Umständen kaum möglich, mehr Zeit in Sonora oder Columbia zu verbringen. Sehr schade!

Die Nacht haben wir in Sacramento, der Landeshauptstadt von Kalifornien, verbracht, um am nächsten Tag Richtung Pazifiküste nach Fort Bragg zu fahren. Ein kurzer Abstecher in die Innenstadt von Sacramento durfte dabei am Vormittag nicht fehlen. Man muss sagen, dass die Stadt hier und da mit ansehnlicher moderner Architektur überzeugen kann.

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Regierungssitz Kalifornien; das Kapitol:

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Palmen am Straßenrand zeugen von mildem Klima:

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Und nun ab an die Pazifikküste zum Ausgangspunkt unserer letzten Etappe nach San Francisco…

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Mammutbäume im Sequoia National Park

Tag 8 und endlich wieder dichte Wälder. Nachdem gerade Nevada eher von Kargheit geprägt war, ging es nun in den grünen Sequoia National Park. Sequoias sind Riesenmammutbäume, die mehr als 80 m hoch und mehr als 11 m im Durchmesser sein können.

Selbst die kleineren Sequoias waren sehr beeindruckend:

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Größenvergleich Touristin und “schmaler” Mammutbaum:

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In unmittelbarer Nähe dann der Sentinel…ein wirklich großer Baum:

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Leider war an diesem Tag das Wetter schlechter und Hochnebel lies viele Baumwipfel verschwinden. Aber wir sahen es positiv: Die  Wirkung des Nebels und die mächtigen Bäume hinterliesen manchmal eine gruselige Atmosphäre;-).

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Man fühlt sich so klein:

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Und dann sahen wir ihn, the big one, der in Bezug auf seine Masse größte Baum der Welt – The General Sherman. Der Baum ist ca. 84 Meter hoch und 31 Meter im Umfang. Oh man!!!

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Und die Zapfen dieser Riesenbäum sind auch nicht ohne:

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Und hier und da putzige Schwarzbären zwischen den Sequoias:

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Ne, im ernst…ich wäre fast ausgeflippt. Bären in freier Wildbahn…ay caramba!

Ein richtig toller Nationalpark! Der Eindruck wäre bei idealem Wetter sicher noch besser gewesen.

Bei unserer Fahrt zu unserem nächsten Motel in Fresno boten sich teilweise tolle Fotomotive durch die tiefstehende Sonne und den sich auflösenden Nebel.

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Das Wetter wurde schlechter und ging in der folgenden Nacht in Starkegen und Sturm über. Dieses Wetter sollte den geamten Folgetag prägen. Eigentlich schade, da historische Westernstädte auf dem Plan standen…

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(Spiel-) Hölle, Hitze und Trockenheit: Las Vegas und Death Valley

Und es wurde wärmer und wärmer. Unsere Reise führte uns an diesem 7. Tag von St. George in Utah über Las Vegas in Nevada, dem Death Valley und Ridgecrest in Kalifornien. Eine eher langweilige Fahrt, da man in Nevada einen Punkt mit einem anderen mit einer geraden Linie verbindet und dann daran entlang eine Straße baut.

Und irgendwann kommt Las Vegas, ein Geschwür von Stadt. Hässlich, stillos, den Namen “Stadt” nicht würdig. Und auch nicht würdig, überhaupt aus dem Auto zu steigen…bestenfalls, um Videos aus dem Auto heraus zu machen, und das nur in Downtown, wo die ganzen Themenhotels und -casinos zu fnden sind. Darum herum ist nichts Erwähnenswertes.

Vorbei an Las Vegas fuhren wir in den Death Valley Nationalpark. Beschreibung: Heiß und trocken und selbst im Oktober über 30 Grad Celsius im Schatten.

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Immer weniger Pflanzen:

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Bis man zum tiefsten Punkt der USA kommt, der auf 86 m unter dem Meeresspiegel liegt, bzw. dieses Schild hängt 86 m über dem Grund des Tales:

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Trotz der Wärme, findet man auch an diesem tiefsten Punkt Wasser – allerdings so salzig, dass es weder für Mensch, Tier und Pflanzen zum Überleben dienen kann:

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Kein Pflänzlein lebt hier noch:

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Etwas weiter dann wieder etwas Grün, mit Dünen im Hintergrund.

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Im Vergelich zu den Vortagen ein etwas weniger eindrucksvoller Tag, aber zumindest mit viel Wüstenfeeling;-). Der Kontrast am nächsten Tag würde enorm sein. Wälder mit Mammutbäumen im Sequoia National Park…

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Paradiesischer Zion National Park

Angels Landing…so nennt sich ein Plateau im Zion National Park, den wir von St. George aus,  einer Mormonenstadt in Utah, anfuhren. Ein religiöser Hinweis, der zum einen auf die Mormonenreligion hinweist, aber auch durchaus der Schönheit dieses Plateaus und dessen Ausblick auf ein paradiesisch wirkendes Tal gerecht wird:

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Angels Landing selber ist über einen steilen Anstieg zu erreichen, der durchaus Schwindelfreiheit voraussetzt.

Blick zum Plateau hoch:

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In Erwartung des beschwerlichen Aufstiegs:

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Anfangs zwar steile, aber touristisch ausgebaute Wege in Serpentinen:

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Später schmale Grate:

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Und das Ergebnis nach dem Aufstieg:

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Zur besseren Übersich noch ein Video, das ich auf dem Plateau aufgenommen habe. Die kleinen Tierchen sind Chipmunks.

Nach dem Abstieg gings noch zu einer Wasserquelle, bei der tausende Jahre altes Wasser aus einem Felsspalt heruntertropft.

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Unter diesen Felspalt konnte man sich trockenen Fußes in eine flachen Einhölung stellen und fotografieren:

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Eigentlich hatte ich von Zion nicht so viel erwartet, aber auch hier wurde ich eines Besseren belehrt.

Es war mir schon die ersten Tage klar, dass dies mein bester Urlaub ever werden würde, aber was mir dann tatsächlich jeden Tag geboten wurde übertraf bei weitem meine Erwartungen.

Aber wie heißt es so schön: Nach dem Nationalpark ist vor dem Nationalpark. Am nächsten Tag gings Richtung Kalifornien ins Death Valley.

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Amphitheater im Bryce Canyon Park

Ein undankbare Aufgabe für einen Nationalpark sich gegen den Grand Canyon durchzusetzen. Noch unter dem Eindruck des großen Canyons stehend, wirkte der Bryce Canyon National Park eher langweilig. Beim Durchsehen der Bilder muss ich aber im Nachinein sagen: Zu unrecht!

Von unserem Motel in Kanab ging es also zu dem National Park, der sich durch interessante Erosionsformen des rötlichen Sandsteins auszeichnet. Ganz anders als der Arches National Park, weil in Bryce die Formen viel zarter und zerbrechlicher wirken.

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Die Anordung der vielen vereinzelten, wie Stalakmiten aussehenden Gesteinssäulen, nennt man im Bryce Park Amphitheater:

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Mit HDR lässt sich der Kontrast noch verstärken:

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Durch die interessante räumliche Anordung der Gesteine lassen sich vorzügliche 3D-Fotos erstellen, die mit rot-cyan-Brillen zu betrachten sind:

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Bereits zu diesem Zeitpunkt stellte sich bei uns eine Art Erschöpfung ein, weil die vergangene Erlebnisse zu viel Input gegeben haben, um sie noch 100%-ig aufnehmen zu können. Darum haben wir uns im Bryce Canyon relativ wenig Zeit gelassen und unseren Weg nach St. George, Ausgangspunkt zum Zion National Park, fortgesetzt.

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