On the road…auf den Spuren des Wilden Westens. Wer kennt nicht den Western-Film “Spiel mir das Lied vom Tod”, der im Monument Valley spielt. Selbst John Wayne durfte hier schon seine Westernstiefel schnüren.
Das Monument Valley liegt an der Grenze zwsichen Utah und Arizona und liegt in der Reservation der Navajo-Indianer. Wir sind auf unserem Weg von Moab nach Flaxstaff durch dieses Tal hindurchgefahren und konnten einzelnen Impressionen auf Fotos bannen.
Und viel Regen gibt’s hier auch net. Eine kleine Bodenstudie:
John Wayne-Land:
Auf unserer Autofahrt ging es auch durch mehrer Indianer-Städte, die teilweise eher vermüllt und von Armut geprägt waren. Manchmal war man sich nicht sicher, ob man hier wirklich in einem Industrieland zu Besuch war. Traurig – da muss was geschehen! Aber ob man das Vertrauen der Indianer zurückgewinnen kann, nachdem sie lange Zeit ausgebeutet wurden, ist fraglich.
Im Auto dann noch ein Schnappschuss von rinderhütende Cowboys – Klischeeeeeee:
Weiter gings bis zum Tagesendziel Flaxstaff – unser letzter Stützpunkt vor dem Grand Canyon.
Nach drei wundervollen Tagen in New York gings erstmal mit dem Flugzeug nach Denver, um ein paar Tage im nahen Boulder, der Stadt, in der ich 2006 3 Monate gearbeitet habe, zu verbringen. Boulder liegt zentral im US-Bundesstaat Colorado und direkt an der östlichen Kante der Rocky Mountains. Boulder war der Ausgangspunkt zu einer 2-wöchigen Autofahrt nach San Francisco über diverse Nationalparks.
Am ersten Tag unserer Reise gings nach Moab in Utah, um von dort aus einen Tag später den Arches National Park zu erkunden. Auf dem Weg nach Moab konnten wir bereits erste Eindrücke der Naturvielfalt im Westen der USA bekommen. Immer wieder ging es entlang des Colorado Rivers, der sich seinen Weg durch das Gestein bahnt.
Die Vielfalt der Landschaft und die abrupten Änderungen des Landschaftsbildes zeigte sich auch an der Grenze von Colorado zu Utah. Während sich kurz vor der Grenze hauptsächlich zerklüftete Täler zeigten, ging die Landschaft in Utah schnell in weite Ebenen über mit grandiosen Ausblicken.
Je näher wir Moab kamen, desto stärker zerklüftete sich die Landschaft wieder und der Colorado River schlängelte sich seinen Weg durch roten Sandstein.
Und es war unmöglich, längere Zeit mit dem Wagen durchzufahren, da man ständig von dieser wundervollen Landschaft gezwungen wurde Fotos zu machen .
Angekommen in Moab erfuhren wir, dass in der Nacht fast Vollmond herrschte und deshalb entschieden wir uns, bereits nachts einen kurzen Ausflug in den Arches National Park zu machen -- und es war fantastisch! Hier ein Versuch Fotos mit langer Belichtungszeit zu machen:
Im letzten Foto ist tatsächlich der Mond zu sehen und nicht die Sonne!
Da es sich mit meiner Kamera wesentlich besser tagsüber fotografieren lässt, gings auch am nächsten Tag erneut in den Arches National Park. Zur Erklärung: Der Arches National Park besteht aus einer Ansammlung aus rotem Sandstein, der durch Verwitterungsprozesse interessante Formen bildet; unter anderem Gesteinsbögen.
Der wohl bekannteste “Arch”, der sogar auf den Autokennzeichen in Utah abgebildet ist:
Mit rot-cyan-Brille hier auch in 3D:
Ab hier auch wieder ohne 3D-Brille;-):
Das letzte Foto entstand am wohl höchsten Punkt unserer Wanderung im Nationalpark. Das Highlight dort war nicht nur die tolle Aussicht, sondern die unglaubliche Ruhe. Keine Windhauch, kein Geräusch…gar nichts konnte die Stille dort oben stören. Fast taten einem die Ohren weh vor Lautlosigkeit -- das habe ich vorher noch nie erlebt.
Ein letzter Ausblick auf die Sandsteinformationen…
…und schon mussten wir uns auf den Rückweg machen -- zu Fuß…
…und später mit dem Auto (am besten Ton aus…der Zoom meiner Kamera ist laut und nervig;-)):
Das war also der erste Nationalpark, der die Messlatte für alle weitere Parks sehr hoch gelegt hat. Am nächsten Tag ging es in den wilden Westen…The Monument Valley…
Jahrelang hatte ich eine Traum: Die Stadt der Städte zu besuchen. Viele nennen sie die Welthauptstadt, the Big Apple, einen Schmelztiegel der Nationen. Und so groß meine Erwartungen vorher auch waren -- sie wurden bei weitem übertroffen. Für mich ist sie der König, die Königin, der Vater und die Mutter aller Städte -- NEW YORK CITY.
Mein 3-wöchiger Urlaub in den USA diesen Oktober begann mit 3 Tagen New York City. Vom Jet Lag gebeutelt war ich am Morgen des ersten Tages auch schon um 6 Uhr wach und nach einem kurzen Frühstück im Starbucks um die Ecke gings erstmal an die Südspitze Manhattans, um mit der Fähre nach Staten Island zu fahren. Es ging mir nicht um den Besuch der Insel südwestlich von Manhattan, sondern um den Ausblick auf die Skyline der New Yorker Hauptinsel -- zumal die Überfahrt kostenlos ist. Kurz nach dem Ablegen dann folgendes Bild:
Ich bin ehrlich -- von dieser Perspektive erstmal ein enttäuschender Eindruck des viel gerühmten Ausblicks auf die Skyline der Südspitze Manhattans. Bis dahin stand ich auch noch nicht inmitten der Hochhäuser .
Erstmal vorbei an der Freiheitsstatue…
…und etwas weiter im Hintergrund Blick auf die Hochhäuser von Jersey City.
Und schließlich nochmal Jersey City und Manhattan Downtown in der Übersicht.
Zurück auf dem Festland dann direkt hinein in Downtown…und die anfängliche Enttäuschung stellt sich doch eher nur als Täuschung heraus, denn es war atemberaubend. Nie habe ich mich vorher so klein zwischen mich umgebender menschlicher Bauten gefühlt. Besonders interessant auch die Kombination aus in die Höhe schießender Hochhäuser und die dazwischen eingebetteten kleinen fast schon pittoresken Häusern.
Ein wenig weiter Richtung Norden, hinter der Wallstreet, die Trinity Church, die mit ihrem neogotischen Stil und ihrem kleinen Friedhof inmitten der Hochhäuser einen skurrillen Kontrapunkt im Fnanzviertel der Stadt setzt.
Vorbei an Ground Zero Richtung Midtown war das Empire State Building ein wichtiger Anlaufpunkt für mich, um eine Übersicht von oben über die gesamte Stadt zu bekommen. Die Größenordnungen dieser Wahnsinnsmetropole ist überwältigend:
Blick Richtung Downtown:
Unweit des Empire State Buildings der Central Park im Norden:
Blick Richtung Osten über den East River nach Brooklyn und Queens:
Weiter ging es Richtung Norden. Ungefähr auf halbem Weg zwischen Empire State Building und Central Park wohl der Platz, der für mich das Symbol von Kapitalismus darstellt: Der Times Square.
Der Times Square zeichnet sich durch seine Unmengen an Videoleinwänden aus, die ich mir auch nochmal am Abend ansehen musste. Wirklich sehr beeindruckend! Das Treiben auf diesem Platz, die vielen Menschen und das Lichterspiel ließen mich lange nur einfach dasitzen und beobachten…und ein Video machen:
Weg von den gigantischen Bauten Manhattans in die kleinen Themenviertel Manhattans, denn so könnte man Soho, Little Italy und China Town nennen. So leben diese Viertel vor allem von den Details wie die überall zu entdeckenden Wassertürme auf den Dächern der Häuser:
Soho, ein ehemaliges Künstlerviertel, ist heute, wie es häufig bei Szenevierteln geschieht, zum Modezentrum der Oberklasse verkommen. Trotzdem erfreuen einem die vielen malerisch wirkenden Häuser mit Feuerleitern an der Frontseite:
Weiter gings nach Little Italy…nun ja, mittlerweile ein sehr kleines Italien, das mehr oder weniger nur noch aus eine r Straße besteht und dessen Existenz zunehmend vom wuchernden China Town bedroht ist:
Gestärkt von einem köstlichen Pastagericht in Little Italy erstmal eine Verdauungpause im Columbus Park in Chinatown, während man chinesischen Immigranten bei Brettspielen und Meditationsübungen beobachtet:
Letzterer Herr mit Schwert hier auch in bewegten Bildern:
Unendliche Weiten Chinatown. Weitere Eindrücke des Landes der Mitte im Land der neuen Welt:
Chinatown liegt im Osten Manhattans und unweit des Eastrivers, der Brooklyn von Manhattan trennt. Zwei Brücken, die Mannhattan Bridge und die berühmte Brooklyn Bridge, verbinden diese beiden Viertel miteinander. Im Folgenden eine kleine Brückenstudie.
Brooklyn Bridge:
Manhattan Bridge:
Manhattan und Brooklyn Bridge:
Und jetzt muss ich eine Lanze für andere Viertel neben Manhattan in New York brechen. Die Aussage, dass man, wenn überhaupt, in New York in Manhattan leben muss, ist quatsch. Ich bin begeistert von Brooklyn. Sicherlich konnte ich nur einen Teil dieses großen Viertels sehen, aber die Brooklyn Heights und Williamsburg sind tolle Subdistricts in Nordbrooklyn. Und damit meine ich nicht nur die Aussicht auf Manhattans Skyline…
…sondern auch die wunderbaren Häuser im “Bill Cosby Style” in den Brooklyn Heights :
Bei dieser Unmenge an Input, den man in New York bekommt, ist man auch sehr schnell ausgebrannt. Da hilft nur eine Pause im Central Park, der für seine Größe überraschend gepflegt ist. Also zurück nach Manhattan:
Wie dieser Artikel beweist, kann man in 3Tagen nur sehr wenig von der unglaublichen Vielfalt New Yorks besichtigen. Die Bausubstanz, die kulturellen Einrichtungen (habe gerade mal das MOMA besuchen können), und die wunderbaren unterschiedlichen Viertel machen diese Stadt mehr als nur einen Besuch wert. Und ich weiß nun, wie ein Schmelztiegel der Nationen aussieht. Ich habe mich selten so weiß gefühlt, d.h. die Weißen sind ebenfalls nur ein Gruppe in einem großen Ganzen, das diese Stadt so international und weltstädtisch erscheinen lässt.
Note für diese Stadt: 1**************. New York, ich komme wieder, keine Frage!
Die Reise ging weiter nach Denver und Boulder und von da aus Richtung San Francisco durch mehrere Nationalparks. New York City sollte nicht der einzige Höhepunkt sein…
Wie würde ich im Jahre 1956 aussehen? Keine Ahnung, denn da war mein Papa gerade mal 2 Jahre alt, aber auf www.yearbookyourself.com kann man sein Bild hochladen und sich dem Look der Jahre 1950 bis 2000 anpassen. Hier meine Bilder (lol):
Ich habe mich entschieden, meine Domain photonen.net zu löschen und die paar Fotos, die ich da veröffentlicht habe, einfach mal in diesen Artikel zu quetschen.
Als erstes gib’s da ein nettes Panorama von Kap Verde (vor der afrikanischen Westküste auf der Höhe von Senegal), wo ich im Januar/Februar 2008 eine Messkampagne hatte:
Schließlich noch ein weiteres Panorama aus meinem Heimatort Pegnitz: Die Quelle des Flusses Pegnitz.
Schließlich noch 3 HDR-Fotos aus Pegnitz, Berlin und vom Ammersee:
Und zum Schluss noch ein 3D-Foto, wobei der 3D-Effekt nur mit einer rot-cyan-Brille zu erkennen ist. Aufgenommen habe ich dieses Bäumchen in den Rocky Mountains 2006:
Was ist mir an einer Stadt wichtig? Ist es die gebotene Kultur, ist es die Sauberkeit, das großstädtisch Weltoffene? Nun ja, Rom bietet viel Kultur, ist aber eher schmuddelig; großstädtisch ja, aber eher nicht so weltoffen…zumindest für jemandem, der der italienischen Sprache nicht mächtig ist. Wichtig ist die Atmosphäre in einer Stadt, die sich durch eine gekonnte Kombination aus Kultur, Menschen und oralen Genüssen zusammensetzt…und da spielt Rom ganz vorne in meiner persönlichen Traumliga…auch wenn ich kaum über profanes Pizzaessen hinausgekommen bin. Aber wer einen Liter Hauswein für 6 Euro anbietet, den ich auch noch sehr genieße, hat gepunktet. Über Kultur muss ich in Rom nicht viel sagen, denn mein faible für religiöse Kunst und Architektur ist bekannt, und das Ganze um Petrus Grab herum, sozusagen im Zentrum der katholischen Kirche.
Das erste Highlight nach Touristengeklotze am Kolosseum…
…die Bronzestatue Marc Aurels am Kapitolhügel:
Jaja, nicht das Original, nur eine Kopie, aber mein künstlerischer Pöbelblick würde den Unterschied eh nicht erkennen -- oder doch? Im Kapitolinischen Museum war ich nicht, aber das hatte ich ja schonmal vor Jahren besichtigt.
So sehr wir doch auf den Spuren römischer Geschichte wandeln wollten, folgten wir hier und da auch Robert Langdorn, und zwar in seine erste Sackgasse -- das Pantheon. Bilder gibts genügend bei Google Images, aber wer findet schon ein HDR-Foto des Opeion, dem Himmelsguckloch in der Kuppel des Gebäudes?
Zumindest konnte Herr Langdorn einen Kardinal vor dem Tod durch Ertrinken in der Fontana dei Quattro retten. Hier der Blick, wenn man am Rande des Brunnens die Sonne genießt:
Ganz besonders lag mir in Rom aber am Herzen, endlich den Petersdom zu besichtigen. Bei meinem ersten Besuch in Rom 1998 habe ich die Kirche des Petrus für das Serie A-Spiel AS Roma gegen Brescia ausfallen lassen -- dummer junger Stefan! Aber jetzt konnte auch dieses Bedürfnis befriedigt werden. Nach einem kräftraubenden Aufstieg in die Kuppel des Doms ein wunderbarer Blick über Rom und Vatikanstaat.
Vatikanische Gärten:
Innerhalb des Doms dann das Ergebnis der genialen Idee des Ablasshandels der katholischen Kirche im Mittelalter. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Der arme Pöpel wurde von Sündenstrafen befreit und der Petersdom wurde schön eingerichtet.
Noch ein Satz zu den liebenswürdigen Touristen, die die Ruhe und Muse einer Kirche mit Blitzlichtgewittern stören: Gott hat euch mit dunklen Hintergründen bestraft!!!!!
Nebenbei, der Eintritt in den Dom ist kostenlos! Zum Papst kommt man aber nicht, da diese Schweizer Freunde etwas dagegen haben:
Sagen wir jetzt dem Petersdom byebye…
…und besuchen wir die vatikanischen Museen, mit Raphaels Stanzen (und meinem Lieblingsgemälde “Schule von Athen”, zu Ehren Platons, Aristoteles, Pythagoras, Epikur, Diogenes, Plotin, Euklid, Heraklit…Ehrfurcht pur!!!!) und der Sixtinischen Kapelle…hier mein Video (Grüße an die blitzenden Touris):
Neben all der Kultur durfte auch Entspannung nicht fehlen, die man sich in diversen Parks und auf den mehr als 7 Hügeln Roms zukommen lassen konnte.
Schöner Blick z.B. auf das Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II…
…oder dem Petersdom über den Dächer Roms hinweg:
Was soll man zu dieser Stadt sagen, außer, dass Bilder die Atmosphäre nicht wiedergeben können. Tipp: Besuchen, Wein und den exzellenten Espresso trinken (vergesst den Pariser “Petit Café”).
Ein sehr schwieriges Panoarama, das sicherlich nicht perfekt geworden ist. Nichtsdestotrotz hier das 1,3 MB große Panorama vom mittelalterlichen Marktplatz der oberfränkischen Stadt Kroach vom vergangenen Herbst.
Gestern habe ich meinen Nachmittag in Wiesbaden verbracht und zwischendurch ein 360°-Panorama vom Kochbrunnenplatz gemacht. Dieser Platz zeichnet sich durch heiße Quellen aus, die der Stadt den Ruf als Kurstadt bescheren. Das Panorama ist gute 2 MB groß.
Kurz vor Weihnachten haben mein Vater und ich den Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt. Nebenbei habe ich davon mit meiner Digitalkamera alle 5 Sekunden ein Foto gemacht und die Bilderserie dann mit 22 Bildern pro Sekunde zu einem Video zusammengefügt. Hier das Ergebnis:
Mein mexikanischer Kumpel Michel war über Weihnachten und Neujahr in seiner Heimat. Wie vesprochen hat er mir typisch Mexikanisches mitgebracht: Einen Tequila (Hui Za Che) und einen Teppich (?) in mexikanischen Farben. Danke Michel!