Gondwana bezeichnet den südlichen Teil des urzeitlichen Großkontinents – und die neueste Attraktion des Leipziger Zoos. Das Leipziger Gondwanaland ist eine überdachte Großhalle mit tropischen Pflanzen und Tieren, das den Besucher auf eine Reise durch die Regenwälder dieser Welt schickt. Man beginnt seine Tour bei den Gondwanalodges, die sehr teures Essen und Läden mit touristischen Produkten anbieten. Der erste Blick über die Halle ist zu tiefst beeindruckend.
Der erste Anlaufpunkt stellt die Ablegestelle für Boote dar, die einen in eine sehr gute unterirdische Multimediashow zur Erdgeschichte führen und eine Rundfahrt im Gondwanaland bieten. Die Zusatzkosten von 1,50 Euro sollte man unbedingt investieren.
Überwältigend sicherlich das viele Grün und die liebevoll angelegte Fauna.
Bei Temperaturen um die 25 Grad Celsius und 70% Luftfeuchtigkeit in der Halle bildet sich ein tropisches Klima:
Und hier und da amüsante Details, wie dieser Jeep…
…oder auch ein kleiner Wasserfall:
Zur besseren Übersicht wurden Hochstege installiert, um den Besuchern einen besseren Blick auf den Nachbau des tropischen Regenwaldes zu ermöglichen:
Der Eintritsspreis im Leipziger Zoo wurde nach der Eröffnung des Gondwanalandes von 13 auf 17 Euro erhöht. Diese 4 Euro sind den Mehrwert durch das Gondwanaland aber auf alle Fälle wert. Leider konnte man noch kaum Tiere beobachten, die vermutlich noch in der Eingewöhnungsphase sind.








coole Bilder von der neuen Attraktion. Ich habe mich auch gefragt, was denn in Gondwanaland wohl für Tiere wären? Urzeitliche? Aber wenn du sagst du hast auch keine gesehen.
Bei den erhöhten bekommt man das Gefühl, dass der Leipziger Zoo nun fast zu ‘nem Tagesausflug wird, was? Schafft man denn alle Attraktionen an einem Tag überhaupt?
Das Gebäude hat jedenfalls erschreckende Ähnlichkeit mit dem Biodôme in Montréal, das auch einen ähnlichen Hintergrund hat. Dieses befindet sich auf dem Olympiagelände.
LG
Sören
Die Fauna und Flora ist unterteilt in die Kontinente Asien, Afrika und Südamerika. Leider konnte man kaum Tiere sehen. In einem Stollen konnte man den Mann vom schielenden Opposum Heidi sehen (Heidi hat sich zum Schlafen zurückgezogen). Außerdem den Komodowaran, dann Zwergotter und noch irgend so ein Kleintier. Die Totenkopfaffen haben sich wohl genauso versteckt wie die Zwergflusspferde und viele andere Tiere. Finds aber nicht schlimm, dass sich die Tiere verkrochen haben. Wenn man die schon einsperrt, dann sollen die sich auch verstecken können. Außerdem hat Gondwanaland erst am 1. Juli eröffnet und die Tiere haben sich vielleicht auch noch nicht an die Menschen gewöhnt.
Wenn man sich Zeit lässt und versucht, möglichst viel zu entdecken, schafft man den Zoo vielleicht so gerade an einem Tag, allerdings war ich ziemlich kaputt von den vielen tollen Eindrücken.
Ich musste bei der Idee eines tropischen Regenwaldes in Dt. gleich an Tropical Islands denken und die dortigen Probleme denken. Offensichtlich ist die Gondwana-Halle aber für so ein Projekt klimatechnisch besser gestaltet. Solaranlagen, Regenwasserrückgewinnung, Erdwärmespeicher – klingt gut. Gibt es denn eigentlich auch eine architektonische Führung?
Tropical Island kannte ich gar net. Im Gegensatz dazu hat Gondwanaland wohl den Anspruch, möglichst artengerechte Haltung von Tieren zu ermöglichen. Von einer architektonischen Führung weiß ich nix.