Prag: Zwischen Glanz und (noch) Verfall

Ein rares Jahr 2010 in Sachen Reisen, aber ganz ohne soll auch dieses Jahr nicht verstreichen. Vom 13. bis 17. Juli ging es in die tschechische Hauptstadt Prag. Eine mit ca. 1,2 Millionen Einwohnern übersichtliche Stadt, die aber mit ihrem architektonischen Erbe und den enormen Renovierungsmaßnahmen der vergangenen 20 Jahren zu durchdringender Schönheit gefunden hat. Sicherlich hervorzuheben der Hradschin und die Altstadt, die aber leider durch Überzeichnung vorhandener Architekurfeinheiten gelegentlich wie ein Disneyland für (“böhmische Knödel”-) Touristen (;-)) wirkt. Trotzdem ist Staunen angebracht – wohl auch durch die vorhandene Bausubstanz in der Neustadt, die gewöhnliche Wohnhäuser (ähnlich wie in Leipzig) zu Augenfängen macht.

Der zentrale Platz oder die Prachtstraße der Stadt stellt der Wenzelsplatz dar – hier vom Nationalmuseum betrachtet:

Der Wenzelsplatz vom Nationalmuseum aus gesehen.

Der Wenzelsplatz vom Nationalmuseum aus gesehen.

Entlang des Wenzelsplatzes prunkvolle Gebäude.

Grand Hotel Europe

Grand Hotel Europe am Wenzelsplatz.

Am einen Ende das Nationalmuseum mit dem Denkmal des Heiligen Wenzel von Böhmen.

Nationalmuseum

Nationalmuseum

Wenzelsdenkmal

Wenzelsdenkmal

Auf der gegenüberliegenden Seite des Wenzelsplatz vom Nationalmuseum aus gesehen beginnt die Prager Altstadt. Die Altstadt ist nicht nur gespickt von herrlicher Architektur, sondern fast ausschließlich von ihr eingenommen. So lässt es sich wunderbar an der Moldau entlang flanieren:

Beeindruckende Häuserfassaden entlang der Moldau.

Beeindruckende Häuserfassaden entlang der Moldau.

Ebenso in der Karlsgasse, dem Zentrum des “Knödeltourismus’”.

Karlsgasse

Karlsgasse

Oder sonstwo in der Altstadt dieses großartige Stadtbild:

Altstadtarchitektur

Altstadtarchitektur

Und mitten im Herzen der Altstadt der Altstädter Ring mit dem Rathaus, der Teynkirche und St. Niklas:

Altstädter Ring

Altstädter Ring

Und während man in der Alstadt spazieren geht, thront die Prager Burg mit dem Dom St. Veit über allem.

St. Veit

Prager Burg mit dem Dom St. Veit

Um zur Prager Burg, die im Viertel Hradschin liegt, zu kommen, muss die Moldau überquert werden. Im folgenden Panorama ist ganz rechts die Burg zu erkennen. Die Brücke, die das Foto zeigt, ist die Karlsbrücke.

Karlsbrücke, die über die Moldau führt.

Karlsbrücke, die über die Moldau führt.

Auf dem Weg zur Prager Burg dann recht schnell der Anblick des St. Veit:

St. Veit im Hradschin-Viertel

St. Veit im Hradschin-Viertel

St. Veit im Hradschin-Viertel

St. Veit im Hradschin-Viertel

Wie angreifende Fantasiewesen erscheinen diese Figuren am Veit-Dom:

Detailstudie St. Veit

Detailstudie St. Veit

Detailstudie St. Veit

Detailstudie St. Veit

An der Ostseite des Doms der Georgsplatz:

Georgsplatz

Georgsplatz

Zum Abschluss noch ein kleiner Rundgang im Hradschin und ein Eindruck der Gebäudevielfalt dieses Viertels und dieser Stadt.

Fassadenstudie Hradschin

Fassadenstudie Hradschin

Fassadenstudie Hradschin

Fassadenstudie Hradschin

Unter dem Strich eine Stadt, die am Hradschin, Altstadt und großen Teilen der Neustadt Glanz und wunderbare Architektur bietet, allerdings in Randbereiche (durchaus auch noch innenstadtsnah) Verfall zu verzeichnen hat. Hoher touristischer Wert und moderate bis günstige Preise lohnen, diese Stadt zu besuchen.

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Eine Antwort auf Prag: Zwischen Glanz und (noch) Verfall

  1. avatar Heike sagt:

    Ja, Prag ist immer wieder eine Reise wert. Besonders, wenn man wie du gefallen daran findet, sich an Häuserfassaden satt zu sehen.

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