Ein undankbare Aufgabe für einen Nationalpark sich gegen den Grand Canyon durchzusetzen. Noch unter dem Eindruck des großen Canyons stehend, wirkte der Bryce Canyon National Park eher langweilig. Beim Durchsehen der Bilder muss ich aber im Nachinein sagen: Zu unrecht!
Von unserem Motel in Kanab ging es also zu dem National Park, der sich durch interessante Erosionsformen des rötlichen Sandsteins auszeichnet. Ganz anders als der Arches National Park, weil in Bryce die Formen viel zarter und zerbrechlicher wirken.
Die Anordung der vielen vereinzelten, wie Stalakmiten aussehenden Gesteinssäulen, nennt man im Bryce Park Amphitheater:
Mit HDR lässt sich der Kontrast noch verstärken:
Durch die interessante räumliche Anordung der Gesteine lassen sich vorzügliche 3D-Fotos erstellen, die mit rot-cyan-Brillen zu betrachten sind:
Bereits zu diesem Zeitpunkt stellte sich bei uns eine Art Erschöpfung ein, weil die vergangene Erlebnisse zu viel Input gegeben haben, um sie noch 100%-ig aufnehmen zu können. Darum haben wir uns im Bryce Canyon relativ wenig Zeit gelassen und unseren Weg nach St. George, Ausgangspunkt zum Zion National Park, fortgesetzt.








