Nach drei wundervollen Tagen in New York gings erstmal mit dem Flugzeug nach Denver, um ein paar Tage im nahen Boulder, der Stadt, in der ich 2006 3 Monate gearbeitet habe, zu verbringen. Boulder liegt zentral im US-Bundesstaat Colorado und direkt an der östlichen Kante der Rocky Mountains. Boulder war der Ausgangspunkt zu einer 2-wöchigen Autofahrt nach San Francisco über diverse Nationalparks.

Am ersten Tag unserer Reise gings nach Moab in Utah, um von dort aus einen Tag später den Arches National Park zu erkunden. Auf dem Weg nach Moab konnten wir bereits erste Eindrücke der Naturvielfalt im Westen der USA bekommen. Immer wieder ging es entlang des Colorado Rivers, der sich seinen Weg durch das Gestein bahnt.

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Die Vielfalt der Landschaft und die abrupten Änderungen des Landschaftsbildes zeigte sich auch an der Grenze von Colorado zu Utah. Während sich kurz vor der Grenze hauptsächlich zerklüftete Täler zeigten, ging die Landschaft  in Utah schnell in weite Ebenen über mit grandiosen Ausblicken.

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Je näher wir Moab kamen, desto stärker zerklüftete sich die Landschaft wieder und der Colorado River schlängelte sich seinen Weg durch roten Sandstein.

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Und es war unmöglich, längere Zeit mit dem Wagen durchzufahren, da man ständig von dieser wundervollen Landschaft gezwungen wurde Fotos zu machen ;-) .

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Angekommen in Moab erfuhren wir, dass in der Nacht fast Vollmond herrschte und deshalb entschieden wir uns, bereits nachts einen kurzen Ausflug in den Arches National Park zu machen -- und es war fantastisch! Hier ein Versuch Fotos mit langer Belichtungszeit zu machen:

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Im letzten Foto ist tatsächlich der Mond zu sehen und nicht die Sonne!

Da es sich mit meiner Kamera wesentlich besser tagsüber fotografieren lässt, gings auch am nächsten Tag erneut in den Arches National Park. Zur Erklärung: Der Arches National Park besteht aus einer Ansammlung aus rotem Sandstein, der durch Verwitterungsprozesse interessante Formen bildet; unter anderem Gesteinsbögen.

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Der wohl bekannteste “Arch”, der sogar auf den Autokennzeichen in Utah abgebildet ist:

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Mit rot-cyan-Brille hier auch in 3D:

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Ab hier auch wieder ohne 3D-Brille;-):

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Das letzte Foto entstand am wohl höchsten Punkt unserer Wanderung im Nationalpark. Das Highlight dort war nicht nur die tolle Aussicht, sondern die unglaubliche Ruhe. Keine Windhauch, kein Geräusch…gar nichts konnte die Stille dort oben stören. Fast taten einem die Ohren weh vor Lautlosigkeit -- das habe ich vorher noch nie erlebt.

Ein letzter Ausblick auf die Sandsteinformationen…

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…und schon mussten wir uns auf den Rückweg machen -- zu Fuß…

…und später mit dem Auto (am besten Ton aus…der Zoom meiner Kamera ist laut und nervig;-)):

Das war also der erste Nationalpark, der die Messlatte für alle weitere Parks sehr hoch gelegt hat. Am nächsten Tag ging es in den wilden Westen…The Monument Valley…

One Response to “Die erste Station: Arches National Park in Utah”


  1. Amphitheater im Bryce Canyon Park - Stefans Blog says:

    [...] sich durch interessante Erosionsformen des rötlichen Sandsteins auszeichnet. Ganz anders als der Arches National Park, weil in Bryce die Formen viel zarter und zerbrechlicher [...]

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