Jahrelang hatte ich eine Traum: Die Stadt der Städte zu besuchen. Viele nennen sie die Welthauptstadt, the Big Apple, einen Schmelztiegel der Nationen. Und so groß meine Erwartungen vorher auch waren -- sie wurden bei weitem übertroffen. Für mich ist sie der König, die Königin, der Vater und die Mutter aller Städte -- NEW YORK CITY.

Mein 3-wöchiger Urlaub in den USA diesen Oktober begann mit 3 Tagen New York City. Vom Jet Lag gebeutelt war ich am Morgen des ersten Tages auch schon um 6 Uhr wach und nach einem kurzen Frühstück im Starbucks um die Ecke gings erstmal an die Südspitze Manhattans, um mit der Fähre nach Staten Island zu fahren. Es ging mir nicht um den Besuch der Insel südwestlich von Manhattan, sondern um den Ausblick auf die Skyline der New Yorker Hauptinsel -- zumal die Überfahrt kostenlos ist. Kurz nach dem Ablegen dann folgendes Bild:

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Ich bin ehrlich -- von dieser Perspektive erstmal ein enttäuschender Eindruck des viel gerühmten Ausblicks auf die Skyline der Südspitze Manhattans. Bis dahin stand ich auch noch nicht inmitten der Hochhäuser ;-) .

Erstmal vorbei an der Freiheitsstatue…

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…und etwas weiter im Hintergrund Blick auf die Hochhäuser von Jersey City.

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Und schließlich nochmal Jersey City und Manhattan Downtown in der Übersicht.

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Zurück auf dem Festland dann direkt hinein in Downtown…und die anfängliche Enttäuschung stellt sich doch eher nur als Täuschung heraus, denn es war atemberaubend. Nie habe ich mich vorher so klein zwischen mich umgebender menschlicher Bauten gefühlt. Besonders interessant auch die Kombination aus in die Höhe schießender Hochhäuser und die dazwischen eingebetteten kleinen fast schon pittoresken Häusern.

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Ein wenig weiter Richtung Norden, hinter der Wallstreet, die Trinity Church, die mit ihrem neogotischen Stil und ihrem kleinen Friedhof inmitten der Hochhäuser einen skurrillen Kontrapunkt im Fnanzviertel der Stadt setzt.

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Vorbei an Ground Zero Richtung Midtown war das Empire State Building ein wichtiger Anlaufpunkt für mich, um eine Übersicht von oben über die gesamte Stadt zu bekommen. Die Größenordnungen dieser Wahnsinnsmetropole ist überwältigend:

Blick Richtung Downtown:

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Unweit des Empire State Buildings der Central Park im Norden:

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Blick Richtung Osten über den East River nach Brooklyn und Queens:

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Weiter ging es Richtung Norden. Ungefähr auf halbem Weg zwischen Empire State Building und Central Park wohl der Platz, der für mich das Symbol von Kapitalismus darstellt: Der Times Square.

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Der Times Square zeichnet sich durch seine Unmengen an Videoleinwänden aus, die ich mir auch nochmal am Abend ansehen musste. Wirklich sehr beeindruckend! Das Treiben auf diesem Platz, die vielen Menschen und das Lichterspiel ließen mich lange nur einfach dasitzen und beobachten…und ein Video machen:

Weg von den gigantischen Bauten Manhattans in die kleinen Themenviertel Manhattans, denn so könnte man Soho, Little Italy und China Town nennen. So leben diese Viertel vor allem von den Details wie die überall zu entdeckenden Wassertürme auf den Dächern der Häuser:

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Soho, ein ehemaliges Künstlerviertel, ist heute, wie es häufig bei Szenevierteln geschieht, zum Modezentrum der Oberklasse verkommen. Trotzdem erfreuen einem die vielen malerisch wirkenden Häuser mit Feuerleitern an der Frontseite:

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Weiter gings nach Little Italy…nun ja, mittlerweile ein sehr kleines Italien, das mehr oder weniger nur noch aus eine r Straße besteht und dessen Existenz zunehmend vom wuchernden China Town bedroht ist:

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Gestärkt von einem köstlichen Pastagericht in Little Italy erstmal eine Verdauungpause im Columbus Park in Chinatown, während man chinesischen Immigranten bei Brettspielen und Meditationsübungen beobachtet:

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Letzterer Herr mit Schwert hier auch in bewegten Bildern:

Unendliche Weiten Chinatown. Weitere Eindrücke des Landes der Mitte im Land der neuen Welt:

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Chinatown liegt im Osten Manhattans und unweit des Eastrivers, der Brooklyn von Manhattan trennt. Zwei Brücken, die Mannhattan Bridge und die berühmte Brooklyn Bridge, verbinden diese beiden Viertel miteinander. Im Folgenden eine kleine Brückenstudie.

Brooklyn Bridge:

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Manhattan Bridge:

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Manhattan und Brooklyn Bridge:

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Und jetzt muss ich eine Lanze für andere Viertel neben Manhattan in New York brechen. Die Aussage, dass man, wenn überhaupt, in New York in Manhattan leben muss, ist quatsch. Ich bin begeistert von Brooklyn. Sicherlich konnte ich nur einen Teil dieses großen Viertels sehen, aber die Brooklyn Heights und Williamsburg sind tolle Subdistricts in Nordbrooklyn. Und damit meine ich nicht nur die Aussicht auf Manhattans Skyline…

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…sondern auch die wunderbaren Häuser im “Bill Cosby Style” in den Brooklyn Heights ;-) :

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Bei dieser Unmenge an Input, den man in New York bekommt, ist man auch sehr schnell ausgebrannt. Da hilft nur eine Pause im Central Park, der für seine Größe überraschend gepflegt ist. Also zurück nach Manhattan:

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Wie dieser Artikel beweist, kann man in 3Tagen nur sehr wenig von der unglaublichen Vielfalt New Yorks besichtigen. Die Bausubstanz, die kulturellen Einrichtungen (habe gerade mal das MOMA besuchen können), und die wunderbaren unterschiedlichen Viertel machen diese Stadt mehr als nur einen Besuch wert. Und ich weiß nun, wie ein Schmelztiegel der Nationen aussieht. Ich habe mich selten so weiß gefühlt, d.h. die Weißen sind ebenfalls nur ein Gruppe in einem großen Ganzen, das diese Stadt so international und weltstädtisch erscheinen lässt.

Note für diese Stadt: 1**************. New York, ich komme wieder, keine Frage!

Die Reise ging weiter nach Denver und Boulder und von da aus Richtung San Francisco durch mehrere Nationalparks. New York City sollte nicht der einzige Höhepunkt sein…

2 Responses to “3 Tage New York City – Ein Traum ging in Erfüllung”


  1. Von New York nach San Francisco: Übersicht - Stefans Blog says:

    [...] 1. 3 Tage New York City – Ein Traum ging in Erfüllung [...]


  2. KarSteN says:

    ach mensch alder, da haste ja äschd ne geile tour gemacht. enn-ypsilon-ceeeh macht schon immer wieder wie ä bissel neidisch. Da kann paris einfach nicht mit :) )). obwohl, ist halt anders … somehow. Die sache für dich ist natürlich nun die, dass du das absolute best-of an verfügbaren städten in den staaten bereits gesehen hast, d.h. bis auf Vancouver stehen dir eigentlich in Zukunft nur noch enttäuschungen bevor … und der große traum ist halt jetzt auch keiner mehr ;-) .

    Muss man halt kleinere touristische brötchen in zukunft backen … back to the roots könnte man sagen.

    gtz nach LE

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