Was ist mir an einer Stadt wichtig? Ist es die gebotene Kultur, ist es die Sauberkeit, das großstädtisch Weltoffene? Nun ja, Rom bietet viel Kultur, ist aber eher schmuddelig; großstädtisch ja, aber eher nicht so weltoffen…zumindest für jemandem, der der italienischen Sprache nicht mächtig ist. Wichtig ist die Atmosphäre in einer Stadt, die sich durch eine gekonnte Kombination aus Kultur, Menschen und oralen Genüssen zusammensetzt…und da spielt Rom ganz vorne in meiner persönlichen Traumliga…auch wenn ich kaum über profanes Pizzaessen hinausgekommen bin. Aber wer einen Liter Hauswein für 6 Euro anbietet, den ich auch noch sehr genieße, hat gepunktet. Über Kultur muss ich in Rom nicht viel sagen, denn mein faible für religiöse Kunst und Architektur ist bekannt, und das Ganze um Petrus Grab herum, sozusagen im Zentrum der katholischen Kirche.

Das erste Highlight nach Touristengeklotze am Kolosseum…

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…die Bronzestatue Marc Aurels am Kapitolhügel:

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Jaja, nicht das Original, nur eine Kopie, aber mein künstlerischer Pöbelblick würde den Unterschied eh nicht erkennen -- oder doch? Im Kapitolinischen Museum war ich nicht, aber das hatte ich ja schonmal vor Jahren besichtigt.

So sehr wir doch auf den Spuren römischer Geschichte wandeln wollten, folgten wir hier und da auch Robert Langdorn, und zwar in seine erste Sackgasse -- das Pantheon. Bilder gibts genügend bei Google Images, aber wer findet schon ein HDR-Foto des Opeion, dem Himmelsguckloch in der Kuppel des Gebäudes?

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Zumindest konnte Herr Langdorn einen Kardinal vor dem Tod durch Ertrinken in der Fontana dei Quattro retten. Hier der Blick, wenn man am Rande des Brunnens die Sonne genießt:

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Ganz besonders lag mir in Rom aber am Herzen, endlich den Petersdom zu besichtigen. Bei meinem ersten Besuch in Rom 1998 habe ich die Kirche des Petrus für das Serie A-Spiel AS Roma gegen Brescia ausfallen lassen -- dummer junger Stefan! Aber jetzt konnte auch dieses Bedürfnis befriedigt werden. Nach einem kräftraubenden Aufstieg in die Kuppel des Doms ein wunderbarer Blick über Rom und Vatikanstaat.

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Vatikanische Gärten:

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Innerhalb des Doms dann das Ergebnis der genialen Idee des Ablasshandels der katholischen Kirche im Mittelalter. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Der arme Pöpel wurde von Sündenstrafen befreit und der Petersdom wurde schön eingerichtet.

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Noch ein Satz zu den liebenswürdigen Touristen, die die Ruhe und Muse einer Kirche mit Blitzlichtgewittern stören: Gott hat euch mit dunklen Hintergründen bestraft!!!!!

Nebenbei, der Eintritt in den Dom ist kostenlos! Zum Papst kommt man aber nicht, da diese Schweizer Freund ewas dagegen haben:

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Sagen wir jetzt dem Petersdom byebye…

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…und besuchen wir die vatikanischen Museen, mit Raphaels Stanzen (und meinem Lieblingsgemälde “Schule von Athen”, zu Ehren Platons, Aristoteles, Pythagoras, Epikur, Diogenes, Plotin, Euklid, Heraklit…Ehrfurcht pur!!!!) und der Sixtinischen Kapelle…hier mein Video (Grüße an die blitzenden Touris):

Neben all der Kultur durfte auch Entspannung nicht fehlen, die man sich in diversen Parks und auf den mehr als 7 Hügeln Roms zukommen lassen konnte.

Schöner Blick z.B. auf das Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II…

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…oder dem Petersdom über den Dächer Roms hinweg:

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Was soll man zu dieser Stadt sagen, außer, dass Bilder die Atmosphäre nicht wiedergeben können. Tipp: Besuchen, Wein und den exzellenten Espresso trinken (vergesst den Pariser “Petit Café”).

Amen